Tübingen und Heidelberg gewinnen DFG Wettbewerb

19.02.2016 09:36:00 von Thomas Roth

Bei einem DFG Wettbewerb konnten sich die Uni Tübingen und das DKFZ Heidelberg als neue Standorte zur Installation zweier Großgeräte zu Forschungszwecken bei der Krebstherapie durchsetzten. Damit sind diese beiden Standorte mit bei den weltweit ersten Zentren dabei, die mit diesen Systemen Forschung betreiben können.

Es handelt sich um eine neu entwickelte Gerätegeneration, bei der man MRT Geräte (bildgebendes Verfahren) mit einem Bestrahlungsgerät zur Tumorbehandlung kombiniert.

Dabei hilft der MRT Teil des Gerätes zu einer noch präziseren Positionierung des Patienten zur anschließenden Tumorbestrahlung.

Der besondere Vorteil der Kombination der Bestrahlungsquelle mit einem Magnetresonanztomographen ist, daß der bildgebende Teil ohne Strahlenbelastung auskommt. Selbst bei wiederholter Anwendung entstehen für die Patienten keine Nachteile bei der Ortung und Darstellung des zu behandelnden Tumors.

Mittels MRT lassen sich auch Bewegungen eines Tumors durch Atmung erfassen und ein entsprechendes Bewegungsmuster ableiten. Damit kann das Bestrahlungsgerät entsprechend getriggert werden, um den Tumor präziser zu treffen und umliegendes Gewebe zu schonen

Zurück