Neues Forschungsprogramm

02.06.2016 09:42:00 von Thomas Roth

In den kommenden 5 Jahren unterstützt die Bundesregierung mit 240 Mio. € die Forschung neuer Medizintechnik. Diese soll sich jedoch stärker als bisher nach dem medizinischen Bedarf richten.

Das Bundesforschungsministerium (BMBF) steckt 240 Millionen Euro in ein neues Medizintechnik-Programm. Ziel ist es das Gesundheitssystem mit innovativen medizintechnischen Produkten zu entlasten.

Dabei soll darauf geachtet werden, daß die geförderten Projekte letztendlich auch auf dem Markt ankommen.

Das BMBF teilte mit, daß bereits im Entwicklungsprozess von Medizinprodukten erkennbar sein muß, daß die Hürden zur Integration in die Gesundheitsversorgung überwunden werden können.

Die Hersteller von Medizinprodukten müssen dazu den medizinischen Nutzen ihrer Produkte stärker belegen, als das in der Vergangenheit der Fall war. Dies erfordert häufiger als bisher klinische Studien und kostenintensivere Entwicklungsprozesse.

Dabei können kleine und mittlere Unternehmen den hohen Aufwand und Kosten für klinische Studien, selten aus eigener Kraft bewältigen.

Aber gerade diese innovativen kleineren Unternehmen bilden das Rückgrat der Medizintechnik Branche. Es dreht sich hierbei um etwa 1.200 Firmen mit rund 130.000 Beschäftigten.

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